Heinrich Nottorf

Heinrich Nottorf

68 Jahre alt, verheiratet, wohnhaft in Tangendorf.

Seit 2006 bin ich Mitglied der UWG. Zuvor hatte ich aus beruflichen Gründen einfach keine Zeit, um mich kommunal zu engagieren. Wie kam es dann 2006 dazu? Ich war bis 2005 bei Microsoft in der Niederlassung Hamburg als Niederlassungsleiter beschäftigt. 15 Jahre Microsoft waren zu damaliger Zeit schon eher ungewöhnlich, da bei einem amerikanischen Unternehmen Mitarbeiter schneller und häufiger gewechselt wurde, als wie es in deutschen Unternehmen der Fall war. So hatte ich mich 2004 im Gespräch mit Microsoft dafür entschieden, das Unternehmen zu verlassen und als Privatier die Freizeit genießen zu können. Es war eine schöne Zeit mit Windows, aber genug ist genug.

Nichtsdestotrotz. Ich hatte beruflich viel Glück, bin viel gereist und mein Ziel war es, etwas zurückgeben zu können. In diesem Fall an den Ort, Tangendorf, wo ich lebe.

Ich bin der UWG beigetreten und habe mich 2006 zur Kommunalwahl aufstellen lassen.

Es hat auf Anhieb gepasst. Ich wurde zum Bürgermeister von meinen damaligen Ratskollegen gewählt und kam auch in den Samtgemeinderat.

Hier erhielt ich das Amt des stellvertretenden Ratsvorsitzenden und den Vorsitz im Ausschuss für Ordnungsangelegenheiten, Soziales, Öffentlicher Personennahverkehr und Touristik. Alle Ämter habe ich bis heute inne.

Im letzten Winter in Pandemiezeiten habe ich mich dazu entschlossen, das Amt des Bürgermeisters der Gemeinde Toppenstedt abzugeben. Denn auch hier waren 15 Jahre Bürgermeister für die Gemeinde Toppenstedt mit den Ortsteilen Tangendorf und Toppenstedt mit zusammen 2.200 Einwohnern eine Herausforderung, die viel Kraft gekostet hat.
Ich habe gerne das Amt ausgeführt, habe viele nette Kollegen, Bürger und Bürgerinnen näher kennen lernen dürfen und möchte die Zeit auf keinen Fall vermissen.

Eine großartige Erfahrung.
Ach ja, die Samtgemeinde gehörte auch noch zu meinen Aufgaben. Als Ausschussvorsitzender des Ordnungsauschusses gehörten zu den wesentlichen Aufgaben die Betreuung der freiwilligen Feuerwehren, das Friedhofswesen, der öffentliche Personennahverkehr und vieles mehr. Ob es nun darum ging, dass ein neues Feuerwehrfahrzeug her musste, ein neues Gerätehaus zu erstellen sei, ob neu oder saniert, Feuerwehrkameraden:innen neue Kleidung brauchten, Buslinien zunächst testweise einzurichten waren oder die Pflege der Friedhöfe neu zu organisieren war oder die Unterbringung von Fundtieren im Vordergrund stand, alles Aufgaben im Bereich des Ausschusses.

Als Mitglied im Samtgemeindeausschuss gehörte es dann zu meinen Aufgaben, die Themen aus den unterschiedlichen Ausschüssen der Samtgemeinde für die nächste anstehende Sitzung des Samtgemeinderates zusammen mit weiteren 8 Ratskollegen zu koordinieren.

In der nächsten Legislaturperiode würde ich gerne unterstützend im Samtgemeinderat mitarbeiten und kandidiere für ein Mandat in der Amtsperiode 2021-2026, so ich denn ihre Zustimmung in der Wahl am 12. September erhalte.

Liebe Grüße

Heinrich Nottorf

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